Steffens persönliches A-Team

Heute möchte ich Euch eine besondere Folge von „Das A-Team“ vorstellen. Neben „Ein Colt für alle Fälle“ war dies eine der Lieblingsserien meiner Kindheit in den 1980er Jahren.

In Folge sechs der ersten Staffel (Black Day at Bad Rock/Blutsbande) verschlägt es die Jungs aufgrund einer Verletzung von B.A. unfreiwillig in ein kleines Kaff, welchem der Angriff einer Rockerbande auf Motorrädern bevorsteht. Ehrensache, dass Hannibal und seine Mannen dem lokalen Sheriff zur Seite stehen.

Die Handlung erinnert an Filme wie „Die glorreichen Sieben“ und John Carpenters „Assault on Precinct 13“ und bietet einige echte Momente der Belagerung, inklusive dem Kappen der Telefonleitungen durch die Bösewichte. Natürlich wird seitens des A-Teams auch wieder einiges gebaut und improvisiert. Einige nette Gastauftritte sind ebenfalls zu verzeichnen, so geben sich zum Beispiel Ed Lauter und der als Captain Spaulding bekannte Sid Haig ein Stelldichein.

Was die Folge für mich abseits dieser Dinge jedoch so besonders macht, ist meine persönliche Geschichte mit ihr. Die Episode gehört zu denjenigen, die bereits Ende der 1980er von der ARD ausgestrahlt wurden. Damals, lange vor der Existenz eines Videorekorders in unserem Haushalt, habe ich viele Serien und Filme mittels eines entsprechenden Kabels auf Audiokassette aufgenommen. Also eben nur die Tonspur. Und diese Aufnahmen habe ich dann immer wieder angehört, bis die Bänder ganz durchgenudelt waren. So landeten neben der finalen Schlägerei aus „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ auch die Titelmelodie von „Alf“ und ein Großteil eben dieser Folge auf einer meiner Kassetten.

Heute habe ich die Episode nach über dreißig Jahren wieder einmal angeschaut. Und was soll ich sagen? Sie hat nichts von ihrer Faszination verloren!

Über Steffen Anton

Schreibt für die awesome Return und ist wohl das einzige Barney Stinson Double in Deutschland. Befüllt nun langsam seinen Retrochannel Nerdstuff & Nostalgia und hat ein sexy Monkey Island Tattoo.

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